Besitzt SharpMailserver bereits ein Testat nach IDW PS 880?
Zum Stand v1.2.0 (Oktober 2026) liegt noch keine abgeschlossene Wirtschaftsprüfer-Bescheinigung nach IDW PS 880 vor; die Prüfungsvorbereitung läuft bei der iqmeta GmbH. Technisch setzt SharpMailserver alle GoBD-Kernanforderungen (unveränderbare Originalablage inkl. ZUGFeRD-XML, SHA-256-Hashkette, S3 Object Lock WORM, Legal Hold, schreibgeschützte Prüferrolle) um und generiert im Admin-Cockpit auf Knopfdruck eine vorausgefüllte technische Verfahrensdokumentation nach GoBD Rz. 151 ff.
Bietet die iqmeta GmbH Source-Code-Escrow für den Insolvenzfall an?
Ja. Für Unternehmenskunden bieten wir eine vertragliche Quellcode- und Build-Pipeline-Hinterlegung (Software-Escrow) bei einer unabhängigen deutschen Treuhandstelle an. Ab 150 lizenzierten Postfächern nehmen wir die Escrow-Klausel auf Wunsch ohne Aufpreis in den Enterprise-Vertrag auf; für kleinere Installationen ist sie als optionale Zusatzvereinbarung buchbar. Zusätzlich besitzt der Server keinen Hard-Killswitch: bestehender E-Mail- und Groupware-Betrieb läuft selbst ohne Lizenzserver-Kontakt unbegrenzt weiter.
Wie schnell werden Sicherheitslücken behoben (Disclosure- & Patch-Prozess)?
Sicherheitsmeldungen über security@sharpmailserver.com (RFC 9116 /.well-known/security.txt) werden innerhalb von 24 Stunden bestätigt. Kritische Schwachstellen (CVSS >= 9.0) patchen wir innerhalb von 48 Stunden per Hotfix-Release, hohe Schwachstellen (CVSS 7.0 bis 8.9) innerhalb von 7 Kalendertagen. Alle Release-Artefakte werden mit öffentlichen SHA-256-Prüfsummen veröffentlicht.
Wie lassen sich die Performance- und RAM-Angaben unabhängig nachprüfen?
Unter /downloads/run-benchmark.sh stellen wir unser offenes Benchmark-Skript bereit. Es protokolliert CPU, Kernel sowie den realen RSS-Speicherbedarf des Prozesses vor und nach dem Lauf und misst parallelen ESMTP-Durchsatz (inkl. EN-16931-ZUGFeRD-XML) sowie p50/p95/p99-Volltextsuchlatenzen direkt auf deiner eigenen Hardware.